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Geplante Obsoleszenz im Kulturamt Bielefeld

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur von Orten, die im Alltag nicht oder begrenzt zugänglich sind. Im Trio spielen Marcus Beuter, Audiokünstler, elektroakustischer Komponist und Improvisator, Angelika Höger, die sich auf Klang-Installationen und musikalisch geprägte Geräuschkompositionen konzentriert und Peter Schwieger, der elektroakustische Instrumente baut und auf ihnen improvisiert.
In der geplanten Performance greifen die KünstlerInnen bestehende Raumstrukturen im Kulturamt auf, agieren mit dem vorhandenen Mobiliar und erforschen den Spielort in einer Art mobilen Konzerts. Publikum und Aufführende bewegen sich dabei durch die Räume. Geräusch und Klang verdichten sich zu poetischen, musikalischen Sequenzen, die Grenzen des Hörbaren ausloten. Dem Publikum bieten sich einmalige, unwiederholbare Hör- und Seherlebnisse großer Dichte.

Mittwoch, 22.5.19, 18 Uhr
Kulturamt Bielefeld
Kavalleriestr. 17

Passagen

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur, Idee und Historie von unterschiedlichsten Orten.
Ein schmaler Durchgang zwischen Fußgängerzone und Hinterhof wird an diesem Abend zum Klang Parkour. Dabei wird der verwinkelte Spielort in einer Art mobilen Konzert klanglich unter die Lupe genommen. Wie klingt die Passage? Wie die Plätze zu beiden Seiten? Die akustischen Besonderheiten des Ortes werden erforscht, Baumaterialien vertont und assoziierte Elemente vor Ort installiert.

Samstag, 11.5., 18 bis 23 Uhr durchgehend
Durchgang Sparkasse – Süsterhaus
Maria-Rampendahl-Platz, Mittelstr. 79

Der Gesang wilder Rosen im Hof

Der Auftakt des Meller Kulturherbstes findet in diesem Jahr mit einer Performance im Kulturzentrums Wilde Rose statt.

Die Auftritte des Klangkunsttrios Geplante Obsoleszenz bewegen sich zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment. Gemeinsam gehen sie auf akustische Entdeckungsreise, erkunden Räume, Materialien und Themengebiete. Experimentierfreude und Spontanität stehen dabei im Vordergrund.

Treppengeländer, Stufen, der Kies auf dem Weg zum Haus, Risse in den Wänden, das Laub auf dem Platz: die direkt vor Ort gefundenen Dinge sind es, die dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ als Instrumentarium dienen. An diesem Abend wird der Hof des Kulturzentrums Wilde Rose zum experimentellen Spielplatz der drei Klangkünstler.

Dabei werden auch gerne Hilfsmittel wie etwa eine Bürste oder ein Geigenbogen benutzt, um die Möglichkeiten der Klangerzeugung weiter auszureizen. Die gefundenen Klänge werden unmittelbar verstärkt. Sie werden seziert, wiederholt und teilweise mit Effekten bearbeitet. Ihre Eigenheiten werden analysiert und besondere Merkmale herausgestellt.

Das Publikum wird zu Beobachtern dieses Experiments und kann visuelle Eindrücke mit einem ungewöhnlichen Hörerlebnis verknüpfen.

Termin und Ort siehe Termine

Schwellenbereiche – Raumbezogene Performance

Schwellenbereiche besteht aus fünf raumbezogenen Aufführungen verteilt über verschiedene Kunstvereine und wird so zu einer fünfteiligen Gesamtperformance. Für jeden Aufführungsort wird ein spezifisches Raumkonzept entwickelt. In einer festgelegten Abfolge wird das Publikum durch die Inszenierung geführt.

Zwischen Performance, Geräuschmusik und öffentlich gemachtem Experiment bewegen sich die Auftritte des Klangkunsttrios Geplante Obsoleszenz.

Geplante Obsoleszenz_1

Sie verkabeln Fensterscheiben, Treppenstufen, Holzdielen, Garderobenständer und vor Ort gefundene Gegenstände. Mit Hilfe von Kontaktmikrofonen werden Materialien ihre spezifischen Resonanzen entlockt.

Geplante Obsoleszenz_2 Geplante Obsoleszenz_3 Geplante Obsoleszenz_4 Geplante Obsoleszenz_6

Dabei werden auch gerne Hilfsmittel wie etwa eine Bürste oder ein Geigenbogen benutzt, um die Möglichkeiten der Klangerzeugung weiter auszureizen.

Geplante Obsoleszenz_5

Die gefundenen Klänge werden unmittelbar verstärkt. Sie werden seziert, wiederholt und teilweise mit Effekten bearbeitet. Ihre Eigenheiten werden analysiert und besondere Merkmale herausgestellt.

Das Publikum wird zu Beobachtern dieses Experiments und kann visuelle Eindrücke mit einem ungewöhnlichen Hörerlebnis verknüpfen.

Termine der fünf Veranstaltungen und Orte siehe Termine