Aktuell

Auch das Trio Geplante Obsoleszenz hatte viel vor in diesem Jahr.

Wir hatten die Bespielung eines Hauses geplant, das der Künstler Nils Hommel komplett umgestaltet hat.
In dem Projekt Resonanz zusammen mit Willem Schulz stand eine Bespielung einer Werkstatt für behinderte Menschen in Bethel in Bielefeld an.
Zur Langen Nacht der Kirchen planten wir eine Performance für die Bergkirche.

Zum Teil sind die Performances verschoben. Zum Teil arbeiten wir zur Zeit an anderen installativen Formaten.
Und sobald wir einen gesicherten Termin wissen, geben wir ihn hier bekannt.

Vom 11.10. bis 08.11. findet eine ortsbezogene Rauminstallation in der Martinskirche Osnabrück statt (s.u.)

Unter der Glocke

Das Klangkunsttrio Geplante Obsoleszenz plant eine ortsbezogene Rauminstallation als Komposition aus räumlichen, visuellen und klanglichen Elementen in der Martinskirche Osnabrück. Wir möchte einen Erlebnisraum für Gemeindemitglieder, OsnabrückerInnen und Gäste der Stadt schaffen, der ihre Sinne in vielfältiger Weise anspricht. Eine solche vielschichtige Inszenierung sehen wir als kulturelle Veranstaltung, die den Schutz der BesucherInnen respektiert. Im weitläufigen Raum der Kirche können Abstandsregeln problemlos eingehalten werden.
Die Martinskirche, die sicher vielen Osnabrückern vertraut ist, kann von den Besuchenden mit einer eingerichteten Installation noch einmal ganz neu wahrgenommen werden.

11. Oktober bis 8. November
Die Kirche ist jeden Tag von 9 – 18 Uhr zur Besichtigung geöffnet

Evangelisch-lutherische Martinsgemeinde Hellern
Große Schulstraße 48
49078 Osnabrück
www.martinsgemeinde-hellern.de

Geplante Obsoleszenz im Wasserhochbehälter – Klangnacht Osnabrück

Auf der Spitze des Westerberges und damit auf einem der höchsten Punkte Osnabrücks gelegen, thront der ehemalige Wasserhochbehälter der Stadtwerke direkt am grünen Fahrradweg und gibt auf seinem Dach nicht nur einen wunderbaren Blick auf die Stadt und das Umland frei, sondern begeistert auch aufgrund seiner Bauweise durch eine einmalige Akustik im Inneren. Diese macht sich das Trio Geplante Obsoleszenz zunutze und tritt nicht nur auf, sondern bespielt den gesamten Raum.

Samstag, 21.9.19, 21 Uhr

Fotos: Raphael Reuter

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Treppenhaus im Elsbachgebäude

So klingt das Treppenhaus im Elsbachgebäude

Herford – Ein einmaliges Klangerlebnis wartet auf die BesucherInnen der Treppenhausgalerie im Elsbachhaus am 5. Juni ab 19:00. Angelika Höger, die die aktuelle Ausstellung unter dem Titel „bodenlos“ gestaltet hat, wird gemeinsam mit Peter Schwieger, ihre Installation und das gesamte Treppenhaus auf allen Ebenen zum Klingen bringen. In der musikalischen Performance, die mit dem Raum, den Elementen und Materialien der Installation spielt, entwickeln die beiden einzigartige Soundgebilde, die der Ausstellung ein weiteren, klangliche Dimension eröffnen. Der Kulturbeutel e.V lädt ein. Der Eintritt ist frei.

Geplante Obsoleszenz im Kulturamt Bielefeld

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur von Orten, die im Alltag nicht oder begrenzt zugänglich sind. Im Trio spielen Marcus Beuter, Audiokünstler, elektroakustischer Komponist und Improvisator, Angelika Höger, die sich auf Klang-Installationen und musikalisch geprägte Geräuschkompositionen konzentriert und Peter Schwieger, der elektroakustische Instrumente baut und auf ihnen improvisiert.
In der geplanten Performance greifen die KünstlerInnen bestehende Raumstrukturen im Kulturamt auf, agieren mit dem vorhandenen Mobiliar und erforschen den Spielort in einer Art mobilen Konzerts. Publikum und Aufführende bewegen sich dabei durch die Räume. Geräusch und Klang verdichten sich zu poetischen, musikalischen Sequenzen, die Grenzen des Hörbaren ausloten. Dem Publikum bieten sich einmalige, unwiederholbare Hör- und Seherlebnisse großer Dichte.

Mittwoch, 22.5.19, 18 Uhr
Kulturamt Bielefeld
Kavalleriestr. 17

Fotos: Lucie Marsmann

Resonanz in der Wilden Rose

Die Gebäude des Kulturzentrums Wilde Rose in Melle wurden Anfang der 50er Jahre als Altersheim vom DRK erbaut. 1976 erwarb sie dann ein soziokultureller Verein, der sich später „Wilde Rose“ nannte und baute darin ein Kulturzentrum mit diversen Abteilungen auf.

An diesem Abend wird die „Wilde Rose“ zu einem akustischen Instrument und ihre Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaum-Haus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“

Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien der Gebäude, ihre vielseitigen Details mit Kontaktmikrophonen, Sonaren, Fühlern, Reiben oder Schlegeln hörbar. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten Willem Schulz. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kulturzentrum zwischen Innen und Außen, zwischen der Küche im Souterrain, Gästezimmern in der ersten Etage und dem Lichtraum unterm Dach, zwischen Saal und Wiesenbühne, zwischen Sauna, Hinterhof und Waldrand. Die Komplexität der Anlage kann mit dieser Performance auf eine besondere Weise erlebt werden.

Donnerstag, 16.05.2019, 19.30 Uhr
Kulturzentrum Wilde Rose
Borgholzhausener Str. 75 – 79, 49324 Melle

Das Konzert ist die vierte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker- Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Fotos: Martin Liebermann

Passagen

Zwischen Konzert, Installation und Performance inszeniert das Trio Geplante Obsoleszenz Raum und Architektur, Idee und Historie von unterschiedlichsten Orten.
Ein schmaler Durchgang zwischen Fußgängerzone und Hinterhof wird an diesem Abend zum Klang Parkour. Dabei wird der verwinkelte Spielort in einer Art mobilen Konzert klanglich unter die Lupe genommen. Wie klingt die Passage? Wie die Plätze zu beiden Seiten? Die akustischen Besonderheiten des Ortes werden erforscht, Baumaterialien vertont und assoziierte Elemente vor Ort installiert.

Samstag, 11.5., 18 bis 23 Uhr durchgehend
Durchgang Sparkasse – Süsterhaus
Maria-Rampendahl-Platz, Mittelstr. 79

Willem Schulz und das Trio Geplante Obsoleszenz – Resonanz – Das Kreishaus

Donnerstag, 04.04.2019, 18 Uhr
Kreishaus Osnabrück
Am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück

Im Rahmen des Jahresthemas KLANG nimmt das Musikprojekt RESONANZ mit dem Cellisten Willem Schulz und dem Trio „Geplante Obsoleszenz“ das Kreishaus am Schölerberg in einer einzigartigen Interpretation unter die klangliche Lupe. Am Donnerstag, dem 04. April beginnt die Veranstaltung mit einer Eröffnung der Fotoausstellung „Kunstschaffende“ von Fritz Schwarzenberger, bevor es in ein etwa 90-minütiges Wandelkonzert übergeht.

Das Kreishaus ist vielen Menschen als Ort bekannt, an dem sie Behördengänge vornehmen. Selten wird allerdings bei solchen Anlässen ein Gebäude selbst genauer wahrgenommen, geschweige denn der klangliche Aspekt registriert.

An diesem Abend nun wird das Kreishaus zu einem akustischen Instrument und seine Architektur gerät zur Partitur. Schon der Architekt Daniel Libeskind, der u.a. das Osnabrücker Felix-Nussbaumhaus kreierte, sagte: „In gewisser Weise sind Musik und Architektur tatsächlich ein- und dasselbe. Wenn man beginnt, Architektur wie eine Partitur zu lesen, dann sieht man plötzlich ganz neue Dinge.“
Das Bielefelder Trio „Geplante Obsoleszenz“ mit Marcus Beuter, Angelika Höger und Peter Schwieger macht die Materialien des Gebäudes, seine vielseitigen Details hörbar: 
die Wände, Decken und Fußböden der unterschiedlichen Abteilungen, die Geländer der Treppen und Emporen, die elektrischen Installationen der Büros. Diese explorierende Soundperformance kreuzt sich mit der interpretierenden Vertonung von spannenden architektonischen Perspektiven durch inszenierte musikalische Aktionen des Cellisten und Komponisten Willem Schulz, die nicht nur in der Horizontalen liegen, sondern sich teilweise von oben nach unten oder von unten nach oben richten. Das Wandelkonzert führt auf verschlungenen Wegen durch das Kreishaus zwischen Innen und Außen, zwischen Unter- und Obergeschoss, zwischen Leere und Fülle. Selten kann die Komplexität dieses Gebäudes so erlebt werden.

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Das Konzert ist die dritte Veranstaltung des Projektes „RESONANZ – Der Klang öffentlicher Institutionen“, gefördert durch den Landschaftsverband Osnabrücker-Land, die Stadt und den Landkreis Osnabrück.

Fotos: Martin Liebermann